Heiße Ideen, coole Lösungen: Studierende präsentierten Zukunftstechnologien beim TechDay des Sommersemesters 2026
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Der erste Arbeitstag beginnt immer mit einem Handschlag: Prodekan Professor Dr. Henning Hinderer begrüßt den neu angeschafften humanoiden Roboter beim TechDay.
Passend zu den hochsommerlichen Temperaturen präsentierten die Studierenden der Fakultät für Technik beim TechDay 2026 ihre „heißen“ Projekte und innovativen Ideen für die Zukunft. Am 22. Juni verwandelte sich das T1-Gebäude auf dem Campus Tiefenbronner Straße in einen Treffpunkt für Technikbegeisterte, Forschende, Unternehmen und Studieninteressierte. Die Projektschau machte eindrucksvoll sichtbar, wie aus wissenschaftlichen Fragestellungen praxisnahe Lösungen entstehen: Von Künstlicher Intelligenz und Robotik über Biofabrikation und Medizintechnik bis hin zu nachhaltigen Produktions- und Recyclingkonzepten.
Noch bevor die ersten Projekte vorgestellt wurden, zog ein besonderer Gast die Aufmerksamkeit auf sich: Der neu angeschaffte humanoide Roboter Unitree G1 eröffnete den TechDay auf seine ganz eigene Weise. Mit einer freundlichen Geste winkte er ins Publikum und reichte Prodekan Professor Dr. Henning Hinderer zur Begrüßung die Hand. Die Szene machte gleich zu Beginn deutlich, welchen Stellenwert moderne Technologien an der Fakultät für Technik einnehmen. Künftig soll der Roboter in Lehre und Forschung eingesetzt werden und Studierenden die Möglichkeit bieten, neueste Entwicklungen der Robotik unmittelbar kennenzulernen und praktisch anzuwenden.
Der TechDay vereinte Projekte aus den Bereichen Maschinenbau, Biomechanik und Produktentwicklung, Wirtschaftsingenieurwesen sowie Informations- und Gesundheitstechnik. Dabei wurde deutlich, wie stark technische Innovation heute von interdisziplinärer Zusammenarbeit geprägt ist. Die vorgestellten Arbeiten greifen aktuelle Herausforderungen aus Wirtschaft, Gesundheit, Mobilität und Nachhaltigkeit auf und zeigen, wie Studierende bereits während ihres Studiums an Lösungen für die Zukunft arbeiten.
Die Besucherinnen und Besucher erwartete ein abwechslungsreiches Programm mit Projektpräsentationen, Forschungsdemonstratoren, Posterwalks, Vorträgen und Challenges. Gleichzeitig boten zahlreiche Forschungs- und Entwicklungsprojekte Einblicke in Themen wie KI-gestützte Qualitätssicherung, Quantencomputing, intelligente Sensorsysteme, Lasertechnologien und Kreislaufwirtschaft.
Besonders geschätzt wurde die Möglichkeit, direkt mit den Projektteams ins Gespräch zu kommen. Studierende erläuterten ihre Ideen, berichteten von Herausforderungen im Entwicklungsprozess und diskutierten mit den Gästen über technische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Fragestellungen.
„Der TechDay ist für uns die perfekte Gelegenheit, unsere Arbeit einem breiten Publikum vorzustellen und zu zeigen, woran wir in den vergangenen Monaten gearbeitet haben“, berichtete eine Studentin des Wirtschaftsingenieurwesens. „Besonders spannend ist der Austausch mit anderen Fachrichtungen. Oft entstehen gerade aus diesen Gesprächen neue Perspektiven und Ideen.“
Neben den technischen Innovationen setzte die Veranstaltung auch gestalterische Akzente. Eine begleitende Vernissage mit Arbeiten aus dem Freihandzeichnen sowie Designprojekten aus der Produktentwicklung zeigte, wie eng Kreativität und technisches Denken miteinander verbunden sind.
Für Professor Dr. Andreas Baum, der gemeinsam mit Professor Dr. Maxim Dolgov und Professorin Dr. Ute Marx den TechDay organisierte, war genau diese Vielfalt das Besondere der Veranstaltung: „Der TechDay macht sichtbar, was unsere Fakultät auszeichnet: die enge Verbindung von Forschung, Praxis und interdisziplinärer Zusammenarbeit. Hier erleben Besucherinnen und Besucher, wie Studierende ihr Wissen anwenden, eigene Ideen entwickeln und innovative Lösungen für reale Herausforderungen schaffen.“
Der TechDay verfolgt das Ziel, die Vielfalt der Fakultät für Technik sichtbar zu machen und den Austausch zwischen Studierenden, Lehrenden, Unternehmen und der interessierten Öffentlichkeit zu fördern. Auch in diesem Jahr zeigte die Veranstaltung, dass sie weit mehr ist als eine Leistungsschau studentischer Arbeiten: Sie ist eine Plattform für Begegnung, Vernetzung und Inspiration und ein lebendiger Einblick in die Technologien von morgen.













































